RC Créteil - Est de Paris
Créteil, eine Stadt mit mehr als 80.000 Einwohnern, liegt im Ostteil der französischen Metropole Paris und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Die günstige Lage führte zu einer frühen Besiedlung. Bereits in der Steinzeit war Créteil ein bewohnter Ort. Die Bevölkerung lebte lange vom Weinbau und dem ertragreichen Boden.
Den dörflichen Charakter behielt Créteil bis Anfang der 50er Jahre. Es folgte eine rasante Stadtentwicklung. Die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Großraumes Paris ließ neue Wohnviertel entstehen, und die Infrastruktur wurde ausgebaut. Namhafte medizinische Zentren und die international bekannte Universität „Paris Val de Marne" sind heute in Créteil zu finden. Dank der Nähe zur Hauptstadt entwickelte sich eine Industrie und Handelszone mit Weltgeltung.
Mit der Eröffnung eines modernen Technologieparkes setzte Créteil ein Zeichen für den europäischen Binnenmarkt. Nicht zu kurz kommt - der französischen Mentalität entsprechend - das Freizeitangebot. Kunst, Kultur, Sport und Erholung werden groß geschrieben. Das Haus der Kunst und Kultur A. Malraux, das Conservatorium, Gemeindezentren und Jugendbegegnungsstätten sind mit der Universität bestimmend für das kulturelle Leben.
RC Binasco
Der Rotary Club Binasco wurde 1995 gegründet. Sitz ist das Comtur Hotel in Binasco. Der Club hat 24 ordentliche und 3 Ehrenmitglieder (Stand: 06/2006).
Das Städtchen Binasco liegt zwischen Mailand und Pavia. Dieser bevorzugten Lage verdankt die Ortschaft ihre große Bedeutung im Lauf der Jahrhunderte. Heute nimmt es einen Spitzenplatz ein beim Reisanbau, im Handelsverkehr und bei Sozialleistungen.
Man nimmt an, dass der Name Binasco von „Binas“ herrührt, was so viel bedeutet wie „Schutz“, „Pfahlbau“ oder „Schleuse“, ein Hinweis auf den Gewässerreichtum der Gegend. - Es ist überliefert, dass Binasco schon im tiefen Altertum ein Römercastell gewesen ist. Die Römer errichteten viele „villae rusticae“ (Landsitze würde man heute sagen) als Mittelpunkt landwirtschaftlicher Betriebe und ihres Großgrundbesitzes. Sie dienten als Unterkunft für die Einheimischen, die das Land bestellten, und als Ferienhäuser für die reichen römischen Grundbesitzer. - Eine erste Einteilung in Ortschaften und Dörfer erfolgte im longobardischen Zeitalter (6./7. Jhdt.). - Der kleine Fluss Ticinello, der im Mittelalter die Grenze zwischen Mailand im Norden und Pavia im Süden bildete, trennt Binasco in zwei Teile. Zwei Dorfeingänge lagen an der Verbindungsstraße zwischen Mailand und Pavia, der eine nördlich und der andere südlich der Festung. - Im Jahr 1347 wurde Binasco von den Visconti erobert, die der strategischen Lage wegen die Festung zu einem Schloss ausbauten.
Die alte, ursprüngliche Dorflandschaft wurde endgültig am 24. Mai 1796 zerstört, als die Truppen Napoleons das Schloss in Brand steckten und das Dorf niederbrannten.